100 Prozent Zustimmung für Bürgermeisterkandidat Alexander Kovacsek – CDU Hammersbach stellt Weichen für die Wahl am 12. Juni/Grüne geben Wahlempfehlung ab

Mit Rückenwind in den Wahlkampf: Einstimmig haben die Mitglieder der CDU Hammersbach Alexander Kovacsek zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 12. Juni nominiert. Als das Ergebnis feststand, gab es stehenden Applaus für den 40-jährigen Jurist, der seit 2006 in der Hammersbacher Gemeindevertretung aktiv ist. Unterstützung erhält der CDU-Fraktionsvorsitzende dabei auch seitens des Koalitionspartners von Bündnis90/Die Grünen. Mit rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Nominierungsveranstaltung auf riesige Resonanz gestoßen. Zu Beginn wurde der Menschen in der Ukraine gedacht.

„Ich will, dass die Hammersbacherinnen und Hammersbacher am 12. Juni wieder eine echte Wahl haben“, hatte Kovacsek in seiner Bewerbungsrede die Motivation für seine Kandidatur begründet. Sein Ziel sei es, die Gemeinde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern natürlich zu gestalten. Ein Bürgermeister dürfe es dabei nicht zulassen, dass wichtige Projekte die Gemeinschaft vor Ort zerstörten, betonte er, und zielte damit vor allen Dingen auf den geplanten Bau einer weiteren Logistikhalle im Gewerbegebiet Limes ab, der in der Bevölkerung auf breiten Widerstand stößt. Alexander Kovacsek will stattdessen die Flächen dem heimischen Mittelstand zur Verfügung stellen und setzt auf kleinteilige Gewerbeansiedlungen aus der Region. Ein weiteres wichtiges Thema auf seiner politischen Agenda sei der Schutz des Gemeindewaldes. Statt immer nur den Profit im Auge zu haben, will der Bürgermeisterkandidat dem Wald „Raum zum Atmen“ geben und macht sich für weniger Holzeinschlag stark. Als zweifacher Familienvater hat Alexander Kovacsek darüber hinaus junge Familien besonders im Blick. Als Standort für das geplante Neubaugebiet favorisiert er den Ortsmittelpunkt in unmittelbarer Nähe zur Grundschule, den Betreuungseinrichtungen und den Sportstätten. Im U3-Bereich will er die Notfallbetreuung ausbauen und für Jugendliche ein „Jumix 2.0“ schaffen. Das ehrenamtliche Engagement vor Ort will er weiter fördern und auch neue Wege gehen. Die Nahversorgung sowie die ärztliche Versorgung vor Ort muss sichergestellt werden, das ist ein wichtiges Thema für Bürgerinnen und Bürger, die zum Beispiel nicht über ein Pkw verfügen. Wichtig ist, alle Generationen im Blick zu haben- niemand wird alleine gelassen.

Neben der CDU-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, sowie dem Landtagsabgeordneten Max Schad, warb auch Andreas Dietzel, Vorstandsmitglied der CDU Hammersbach, für die Nominierung Kovacseks. „Alexander ist für uns der natürliche Kandidat. Er hat umfassende kommunalpolitische Erfahrung und verfügt als Verwaltungsjurist über den notwendigen beruflichen Hintergrund. Er kann eine Verwaltung führen und aufgrund seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in der Gemeindevertretung ist diese Aufgabe auch kein Kaltstart für ihn, sondern er ist gut vorbereitet“, betonte Dietzel. Alexander Kovacsek sei jemand, „der den Kompromiss sucht, das Machbare im Auge behält, alle Entscheidungen auf den Prüfstand stellt und hinterfragt, was das Beste für unser Gemeinwohl ist.“  Und weiter: „Alexander Kovacsek wird ein Bürgermeister für alle sein, der über Parteigrenzen hinweg wirkt, so wie das Bürgermeisteramt es erfordert. Und er wird ein Bürgermeister sein, der die Gemeindevertretung als das höchste Organ respektiert und anerkennt und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen von irgendwelchen Investoren macht, die den Profit einstecken und dann weiterziehen.“

Sandra Gerbert, Sprecherin der Hammersbacher Grünen, gab im Namen ihres Ortsverbandes eine klare Wahlempfehlung für Alexander Kovacsek ab. Auch wenn viele Köpfe aus beiden Parteien an der erfolgreichen Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung mitgewirkt hätten, sei er ganz eindeutig der „Vater“ der schwarz-grünen Koalition. „Während der Sondierungen zu schwierigsten Coronazeiten trafen sich Menschen, die kaum mehr als den Namen voneinander kannten. Es gab noch kein gewachsenes Vertrauen, noch kein einander ohne Worte verstehen. Auch von meiner Seite gab es Vorurteile und die Angst als politischer Neuling über den Tisch gezogen zu werden. In dieser Zeit wurden so viele Gespräche geführt und Gespräche nachbereitet. Und immer war es Alexander Kovacsek, der an allen Gesprächen teilnahm, Meinungsverschiedenheiten moderierte und Brücken baute. Nie dogmatisch, immer freundlich zugewandt, als guter Zuhörer wusste er was uns Grünen wirklich wichtig war, ahnte rote Linien ohne, dass sie ausgesprochen werden mussten“, lobte sie die Koalition, die inzwischen weit mehr sei als eine politische Zweckgemeinschaft und auf die Kovacsek als Bürgermeister bei der Durchsetzung seiner politischen Ziele zählen könne.

Adriane Kovacsek, Vorsitzende der CDU Hammersbach und Ehefrau des frisch gekürten Bürgermeisterkandidaten, rundete die Rednerliste ab. „Ich werde Alexander von ganzem Herzen und all meiner Kraft in diesem Wahlkampf unterstützen. Nicht nur, weil er mein Mann ist, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass er die bessere Wahl für Hammersbach ist. Er besitzt die Fähigkeit das Amt des Bürgermeisters auszuüben. Er ist ein Mensch, der jedem zuhört. Er würde vieles auf den Weg bringen und Dinge nicht nur in Aussicht stellen, sondern auch umsetzen.“

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