Als wir beim Sommerfest der SPD waren, wollten wir zeigen: Demokratie lebt vom Dialog. Persönlich fairer Umgang gehört für uns dazu – auch mit politischen Mitbewerbern. Aber: Unterschiedliche Positionen verschwinden dadurch nicht. Genau das macht Demokratie aus – Bürgerinnen und Bürger sollen eine Wahl haben.
Wir haben uns bewusst für das Baugebiet am Köbeler Berg entschieden: Hier wachsen die Ortsteile zusammen, eine Baulücke wird geschlossen. Schule, Kindergarten, Rathaus und Sportstätten sind in direkter Nähe – Kinder können zu Fuß gehen, statt zusätzlichen Verkehr auf der Römerstraße zu erzeugen. Die Anbindung über die Landesstraße entlastet die Anwohner.
Zwei Baugebiete gleichzeitig wären Augenwischerei: Auch die SPD hat dem Baugebiet am Köbeler Berg zugestimmt. Die hohen Erschließungskosten lassen nur ein Baugebiet zu. Unsere Infrastruktur würde keinen gleichzeitigen Zuzug aus zwei Neubaugebieten verkraften.
Wer „Große Burg II“ als schnelle Lösung verkauft, verschweigt, dass weitere Bauabschnitte folgen müssten – mit über 500 Neubürgern in Summe. Diese Dimension lehnen wir ab. Wir stehen für eine nachhaltige Entwicklung am Köbeler Berg – verantwortbar für Finanzen, Infrastruktur und die Lebensqualität in Hammersbach. Und bei der nächsten Kommunalwahl entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, welchen Weg sie für den Richtigen halten.

